Hamburg, 20.01.2010 | Hermes Logistik Gruppe Deutschland
Hermes expandiert: Grundsteinlegung für norddeutsche Hauptumschlagbasis in Langenhagen bei Hannover
Hermes erweitert sein deutsches Niederlassungsnetz um ein neues Distributionszentrum im niedersächsischen Langenhagen bei Hannover. Insgesamt werden rund 35 Millionen Euro in den Neubau investiert und 150 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen. Die Hauptumschlagbasis (HUB) soll im Januar 2011 in Betrieb genommen werden und mittels modernster Sortertechnik bis zu 60 Millionen Sendungen jährlich verarbeiten.
Mit der heutigen Grundsteinlegung beginnen die Hochbauarbeiten für das neue Hermes Nord-HUB. Auf dem 80.000 m² großen Areal in Langenhagen entsteht ein über 230 m langes und bis zu 60 m breites Logistikzentrum mit mehr als 110 Toren zum Be- und Entladen von Lastwagen und Kleinfahrzeugen. Täglich werden über 100 Lkws erwartet, die Pakete, aber auch Briefe, Kataloge sowie Gepäckstücke und Möbel transportieren. Das neue HUB soll als Umschlagplatz für alle von Hermes transportierten Güter im norddeutschen Raum fungieren. Mit seiner Anbindung an die A 2 und A 7 liegt der Standort verkehrsgünstig sowohl auf der Ost-West-Achse Berlin–Ruhrgebiet als auch auf der Nord-Süd-Achse Hamburg–Frankfurt am Main und bietet entsprechend ideale Voraussetzungen für Logistiker.
"Hermes bleibt auch zukünftig auf Wachstumskurs. Folglich bauen wir die Infrastruktur konsequent aus, um Sendungen unserer Geschäfts- und Privatkunden noch schneller zuzustellen. Auch unsere ökologische Bilanz wird sich durch die Integration des neuen, zentral gelegenen Standorts weiter verbessern, schließlich können Touren optimiert und Wegstrecken reduziert werden", sagt Hartmut Ilek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hermes Logistik Gruppe Deutschland. Das neue Distributionszentrum wird die bisherigen Umschlagsbasen an den Standorten Burgkunstadt, Friedewald, Haldensleben und Hückelhoven ergänzen.
Die Leistungsfähigkeit des neuen Distributionszentrums mit bis zu 60 Millionen Sendungseinheiten jährlich beruht insbesondere auf technischen Innovationen, wie z. B. der geeichten Volumenmessung jeder Sendung. Diese Messvariante erlaubt u. a. die genaue Berechnung der benötigten Transportkapazität und ermöglicht eine so effiziente wie umweltschonende Auslastung der Fahrzeuge. Darüber hinaus werden alle Transport- und Logistikabläufe samt der Beladungsstände über ein hochmodernes IT-Hofmanagementsystem in Echtzeit gesteuert.
Für die Gebäudeplanung und das Projektmanagement der neuen Hauptumschlagbasis zeichnet die Hamburger ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG verantwortlich, die mit ihrer Geschäftssparte "Industries" auf die Entwicklung, Realisierung und schlüsselfertige Übergabe von Industrieimmobilien spezialisiert ist. Umwelttechnisch erfüllt die neue Hermes-Immobilie höchste Erwartungen.
Eine moderne Holzhackschnitzel-Heizanlage deckt den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes ab und spart im Vergleich zu einer konventionellen Heizölanlage 83 Prozent Kohlendioxid-Emissionen ein. Darüber hinaus ist beabsichtigt, das Gebäude durch die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) zertifizieren zu lassen.